UFO-Forscher erklären Passiv-Radar-Fall von Friesenheim als Meteoritenwolke
Lüdenscheidt (Deutschland) – 2024 konnten deutsche Forscher erstmals eine visuelle UFO-Sichtungsmeldung durch die Detektion einer zivilen Passiv-Radar-Station bestätigen. Seither durchlief der Fall eine Vielzahl von Überprüfungen und Debatten. Nachdem er lange Zeit als „Good UFO“ geführt wurde, kommen die Untersucher nun abschließend zu einer gegenteiligen Bewertung.

Rückblick: Wie die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP) im Februar im „Journal für UFO-Forschung“ (JUFOF, 01–2025, Jg. 46, Nr. 277) berichtete, beobachtete eine Augenzeugin am 20.09.2024 in Friesenheim/Oberweier in Baden-Württemberg eine wellenförmige Lichterscheinung am Nachthimmel, begleitet von einem lauten Geräusch, das sich wie „ein Ziehen von einer Metallkette über den Asphalt“ anhörte. Da der Sichtungsort ganz in der Nähe einer von der GEP betriebenen Passiv-Radar-Station lag, wurde diese überprüft. Tatsächlich spiegeln die Aufzeichnungen simultan zur Sichtungszeit eine Detektion, die auch in ihrer Form mit der Skizze der Augenzeugin übereinstimmte. Somit handelt es sich um den weltweit ersten Fall einer visuellen UFO-Sichtung, die durch eine davon unabhängige Detektion mittel Passiv-Radar bestätigt werden könnte (…GreWi berichtete ausführlich).
Hinzu wurde der Fall auch mit externen Forschern und Experten diskutiert, nicht zuletzt und gerade bezüglich der Frage, ob hier ein Meteorspure bzw. Meteoritenwolke als Erklärung zutreffen könnte (…GreWi berichtete).
In der aktuellen Ausgabe des JUFOF (02-2026, Jg. 47, Nr. 284, S. 43–45) erläutern die Forscher der GEP nun, dass man sich anhand mittlerweile vorliegender Daten und Vergleichsaufnahmen dazu veranlasst sehe, „das von uns dokumentierte Ereignis erneut zu bewerten“. Als Ergebnis dieser Neubewertung habe man sich „entschieden, es nun als geklärten Fall einzuordnen.“ Die ursprüngliche Klassifizierung als „Good UFO“ werde daher in „IFO“, also in identifiziertes Flugobjekt, geändert. „Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine sogenannte Meteoritenwolke und nicht um ein ungeklärtes Phänomen gehandelt hat.“
– Den ausführlichen aktuellen Artikel „GEP-Passiv-Radarfall vom 20.09.2024 und mögliche Theorien“ finden Sie in voller Länge im „Journal für UFO-Forschung“ (JUFOF, 02-2026, Jg. 47, Nr. 284), das auch über die GEP bezogen werden kann.
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Recherchequelle: GEP
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