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Forschungsministerin Bär informiert sich am IFEX auch über wissenschaftliche UAP-Forschung in Deutschland

Würzburg (Deutschland) – Bei einem Besuch an den Kompetenzzentren für Raumfahrtinformation und -Technologien der Universität Würzburg hat sich Bundesforschungsministerin Drorothee Bär am gestrigen Donnerstag auch über die dortige Erforschung von unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen im Luftraum (UFOs/UAPs) am „Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik“ (IFEX) informiert. Ein weiterer Schritt zur Institutionalisierung staatlich geförderter UAP-Forschung auch in Deutschland?

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zu Besuch am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU), hier u.a. gemeinsam mit dem stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK-Würzburg-Schweinfurt Dr. Lukas Kagerbauer (l.), JMU-Präsident Prof. Dr. Paul Pauli, dem IFEX-Vorsitzenden Prof. Dr. Hakan Kayal und Dr. Hannes Taubenböck vom Earth Observation Research Cluster an der JMU.Copyright/Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zu Besuch am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU), hier u.a. gemeinsam mit dem stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK-Würzburg-Schweinfurt Dr. Lukas Kagerbauer (l.), JMU-Präsident Prof. Dr. Paul Pauli, dem IFEX-Vorsitzenden Prof. Dr. Hakan Kayal und Dr. Hannes Taubenböck vom Earth Observation Research Cluster an der JMU.
Copyright/Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt

Grund für den Besuch der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär an der Universität Würzburg war eine Informationsveranstaltung der Handelskammer IHK-Würzburg-Schweinfurt im Rahmen der Initiative Allianz New Space Mainfranken, auf der das Potenzial der Region in der Herstellung und Anwendung von Kleinstsatellitensystemen und der Transfer von Wissenschaft zu Wirtschaft dargestellt wurde.

Bundesforschungsministerin Bär sendet einen Steuerungsbefehl an den IFEX-Satelliten „Sonate-2“.Copyright/Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt
Bundesforschungsministerin Bär sendet einen Steuerungsbefehl an den IFEX-Satelliten „Sonate-2“.
Copyright/Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt

Bei diesem Besuch an der Julius Maximilian Universität in Würzburg (JMU) besuchte die Bundesministerin gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft auch und im Speziellen das IFEX, an dem seit 2022 neben Raumfahrttechnologien ganz offiziellen im Rahmen des Forschungskanons der Universität auch UAPs erforscht werden.

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Raumfahrttechnologien und UAP als Symbol für Kompetenz in wichtigen Zukunftsfeldern

Während der Fokus zwar auf den aktuellen IFEX-Entwicklungen zu KI-gestützten Kleinstsatelliten (sog. CubeSats) und der Beteiligung an zukünftigen interplanetaren Missionen lag, informierte der IFEX-Vorsitzende Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal die Ministerin auch über die instrumentelle und wissenschaftliche Erforschung von unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen im Luftraum (s. Abb.).

IFEX-Vorsitzender Prof. Hakan Kayal stellt der Bundesforschungsministerin (v.r.) mit den sonstigen Projekten auch die UAP-Forschung am IFEX vor.Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt
IFEX-Vorsitzender Prof. Hakan Kayal stellt der Bundesforschungsministerin (v.r.) mit den sonstigen Projekten auch die UAP-Forschung am IFEX vor.
Quelle: Rudi Merkl / IHK-Würzburg-Schweinfurt

„Beide Forschungsfelder besitzen aus meiner Sicht eine hohe wissenschaftliche und strategische Relevanz und bieten Deutschland die Chance, seine internationale Sichtbarkeit und technologische Kompetenz in wichtigen Zukunftsfeldern weiter auszubauen“, so Kayal.

Dabei wies Prof. Kayal auch ausdrücklich auf die staatlich geförderten Forschungseinrichtungen und Programme anderer Länder – etwa die UFO-Untersuchungsbehörde des Pentagon (AARO), dortige Kongressanhörungen zum Thema, das langjährige UFO-Büro des britischen Verteidigungsministeriums oder jüngste parlamentarische Veranstaltungen zur UAP-Thematik etwa in Japan und zuletzt auch an der Nationalversammlung Frankreichs in Paris (…GreWi berichtete).

Gemeinsam mit den universitätsinternen Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen sind an der Erforschung von UAP am IFEX auch ein wissenschaftlicher Beirat, externe Experten und assoziierte Mitglieder anderer Universitäten und Forschungsorganisationen, sowie langjährige UAP/UFO-Forscher von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V.“ und Fachjournalisten wie GreWi-Hrsg. und Sachbuchautor Andreas Müller beteiligt.

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Nachdem bundesdeutsche Regierungsvertreter jahrzehntelang ein deutsches Forschungsinteresse an UFOs verneint haben und unidentifizierte Phänomene im Luftraum auch an deutschen Forschungsinstitutionen im besten Falle privates Interesse einzelner Forschender hervorgerufen hatten, wäre es zu wünschen, dass die neue internationale Akzeptanz der Realität dieser Phänomene auf politischer, geheimdiensttechnischer und wissenschaftlicher Ebene auch dazu führt, dass auch Deutschland eine staatlich anerkannte Forschungsstelle für diese Phänomene bekommt. Durch seine breite interdisziplinäre und interinstitutionelle Aufstellung, wäre das IFEX hierfür prädestiniert. Die ersten Schritte dafür wurden schon zuvor durch Kontakte auch in die Politik getan und sollen zukünftig ausgebaut werden.

– Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt  (BMFTR) zum Besuch am IFEX finden Sie HIER

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Andreas Müller
Fachjournalist Anomalistik | Autor | Publizist

Andreas Müller ist ein deutscher Kornkreis- und UFO-Forscher, Journalist, Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Anomalistik. Mehr erfahren (Wikipedia)

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Andreas Müller

Fachjournalist Anomalistik • Sachbuchautor • Publizist

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