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Neue Dokumente: US-UAP-Untersuchungsbehörde suchte gezielt nach UFOs im und aus dem All

Washington (USA) – Im Rahmen einer Anfrage unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) wurden nun Dokumente erwirkt, die die Einrichtung einer eigenen Task Force der US-UFO-Untersuchungsbehörde AARO aufzeigen, die gezielt nach UAP/UFO-Detektionen im Weltraum und zwischen den Domänen Wasser-Erde-Weltraum konzentrieren sollte.

Die beiden Originalseiten des „Joint Staff Action Processing Form“-Dokuments zur Bildung eines „UAP Space Tiger Team“ unter Führung der US-UAP-Untersuchungsbehörde AARO.Quelle: TheBlackVault.com/AARO/US Gov.
Die beiden Originalseiten des „Joint Staff Action Processing Form“-Dokuments zur Bildung eines „UAP Space Tiger Team“ unter Führung der US-UAP-Untersuchungsbehörde AARO.
Quelle: TheBlackVault.com/AARO/US Gov.

Wie der US-Informationsfreiheitsakvitist John Greenewald auf seiner umfangreichen Webseite „TheBlackVault.com“ berichtet, erhielt er aktuell ein bislang unveröffentlichtes Dokument, das die Bildung eines „UAP Space Tiger Team“ im Jahr 2023 innerhalb des AARO belegen. Dabei handelte es sich um eine koordinierte Initiative unter Leitung des „All-domain Anomaly Resolution Office“ (AARO), die sich speziell mit unidentifizierten anomalen Phänomenen im Weltraumbereich befassen sollte.

Das Dokument, ein sogenanntes „Joint Staff Action Processing Form“ vom 20. November 2023, beschreibt eine strukturierte Initiative mit dem Ziel, UAP-Aspekte in weltraumgestützte Operationen und Erkennungssysteme zu integrieren.

Hintergrund: Tiger Team
Im Sprachjargon des US-Verteidigungsministeriums bezeichnet ein „Tiger Team“ eine Art meist temporärer schneller Eingreif- und Handlungstruppe (Task Force) mit Experten aus verschiedenen Bereichen. Bekannt wurde diese Form der Task Force während der „Apollo 13-Mission“, als ein solches „Tiger Team“ gebildet wurde, um unter Zeitdruck Lösungen für die Rückkehr der beschädigten Raumkapsel zu entwickeln. Die Kommandoübergreifende Struktur des „UAP Space Tige Teams“ (siehe unten) kann als Belege dafür gedeutet werden, dass das Thema operativ relevant genug ist, um mehrere Kommandos gleichzeitig einzubinden.

Das Dokument definiert den Umfang dieser Initiative ausdrücklich als über die klassischen UAP-Begegnungen in der Luft und legt den Schwerpunkt auf Phänomene, die sich über mehrere Bereiche bzw. Domänen (Wasser-Luft-Weltraum) hinweg bewegen. Hierzu heißt es in dem Dokument:

„Das All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) wird ein ‚Space Tiger Team‘ einberufen und leiten, um die Entwicklung des Integrationsrahmens des Ministeriums für weltraumgestützte und transmediale UAP zu steuern…“

Laut Greenewald deutet die Verwendung der Begriffe „spaceborne“ (weltraumgestützt) und „transmedium“ darauf hin, dass der gesetzte Rahmen dazu dienen soll, Objekte oder Phänomene zu erfassen, die nicht nur „im“ Weltraum operieren, sondern sich auch durch unterschiedliche physische Umgebungen hindurch, hin -und herbewegen.

Weiter heißt es im Dokument, dass die Initiative „Möglichkeiten zur weltraumgestützten UAP-Erkennung zur Unterstützung anderer Bereiche identifizieren sowie Melde- und Entflechtungsmechanismen für weltraumgestützte UAP-Erfassungen entwickeln“ soll

Das Dokument zeigt außerdem, dass die Teilnahme am „Space Tiger Team“ von mehreren großen Kommandos und Behörden angefordert wurde, was wiederum auf einen weiten operativen Umfang hinweist. Ausdrücklich genannt werden unter anderem:

– U.S. Space Command (USSPACECOM)
– U.S. Northern Command (USNORTHCOM)
– North American Aerospace Defense Command (NORAD)

Weitere Teilnehmer umfassen Elemente der U.S. Air Force, der U.S. Space Force sowie mehrere Nachrichtendienste wie das „National Reconnaissance Office“ und die National Security Agency“ (NSA).

Aus dem Dokument geht zudem hervor, dass das erklärte Ziel des „Space Tiger Teams“ über eine unmittelbare Analyse hinausgehen und UAP-Aspekte dauerhaft in die Verteidigungsplanung integrieren soll. Dazu heißt es:

„Das Ergebnis dieser Bemühungen wird die Grundlage für die Normalisierung von UAP- und UAP-bezogenen Aktivitäten im Weltraumbereich sowie über zentrale Kommandos, Teilstreitkräfte und unterstützende Kampfagenturen hinweg schaffen. (…) Die Entwicklung integrierter Minderungs- und Reaktionsplanungen von USSPACECOM und der U.S. Space Force informieren wird; außerdem wird sie den Rahmen schaffen, um Lücken im Lagebewusstsein des Bereichs kohärent zu schließen und mögliche Bedrohungen zu mindern.“

Das Dokument enthält zudem einen klar definierten Zeitplan für den Beginn:

„AARO wird das erste Treffen am oder um den 12. Dezember 2023 einberufen; weitere Informationen folgen separat.“

Die Teilnehmer wurden angewiesen, vor diesem Datum zuständige Ansprechpartner („action officers“) zu benennen, was auf einen sehr schnellen Start der Initiative nach Ausstellung des Dokuments hinweist.

Abschließend erläutert Greenewald, dass das Dokument keine Angaben zu konkreten Vorfällen, Datensätzen oder Technologien enthalte, die im Rahmen des Space Tiger Teams verwendet wurden. Zu diesen offenen und spannenden Fragen werde er umgehend erneute FOIA-Anträge einreichen, um so mehr über das „Space Tiger Team“ und dessen Aktivitäten herauszufinden.

– Lesen Sie HIER den Originalbericht mit weiteren Abbildungen und einem Link zu den Originaldokument.

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Recherchequelle: TheBlackVault.com

© grewi.de

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Andreas Müller
Fachjournalist Anomalistik | Autor | Publizist

Andreas Müller ist ein deutscher Kornkreis- und UFO-Forscher, Journalist, Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Anomalistik. Mehr erfahren (Wikipedia)

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Andreas Müller

Fachjournalist Anomalistik • Sachbuchautor • Publizist

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