Kameraaufnahmen bestätigen visuelle Sichtung eines Hessdalen-Phänomens
Hessdalen (Norwegen) – Schon seit Jahrzehnten gilt das abgelegene Hessdalen-Hochtal in Norwegen als Hotspot für rätselhafte Himmelsphänomene, die hier auch mittels Kamera- und Messstationen erforscht werden. Nun konnte eine dieser Kameras eine zuvor gemeldete visuelle Sichtung eines potenziellen Hessdalen-Phänomens bestätigen.

Quelle/Copyright: Project Hessdalen, www.hessdalen.org
Wie das Team von „Project Hessdalen“ berichtet, ist es seit dem Upgrade der Kameras 2024 das erste Mal, das sein Augenzeugenbericht anhand der Kamera-Aufnahmen unmittelbar bestätigt werden konnte.
„Wir hielten am Vårhuskjølen an, als wir von Båttjønndalen herunterfuhren. Dabei hatten wir nur einige kleinere Lichtblitze und einen roten Punkt bei Røhovde beobachtet, der sich zwischen uns befand“, beginnt der Augenzeugenbericht zur Sichtung am 1. September 206 um 22:08 Uhr und führt dann weiter aus:

Quelle Project Hessdalen
„Wir begannen darüber zu sprechen, wie sehr die kleinen Bäume entlang der Straße gewachsen waren und nun zunehmend die Sicht versperrten. Ich schaute in etwa 246 Grad Richtung Norden, direkt auf einen Bereich, in dem der Horizont durch die Bäume am stärksten verdeckt wurde, als eine kleinere weiße Kugel erschien. Sie sprang nach Westen, wurde etwas orangefarbener und größer, sprang erneut und wurde noch orangefarbener und noch größer. Dann verblasste es irgendwie. Sie befand sich eindeutig unterhalb der Wolken. Während sie sprang bzw. ihre Position veränderte, war sie für mich unsichtbar. Ich war der einzige Zeuge.“
Nachdem der Zeuge die Forschenden kontaktiert hatte, konnte tatsächlich eine passende Aufnahme einer der Kameras ausfindig gemacht werden. Angesichts des Videos, zeigte sich der Zeuge zunächst erstaunt, wie viel kleiner die Erscheinung auf dem Video erschien. Ansonsten entspreche die Sequenz aber dem, was er auch beobachten konnte. „Eine weitere seltsame Sache ist die Zeit. Auf dem Video wirkt es eher wie ein Aufblitzen, aber für mich dauerte es 2–3 Sekunden. Mindestens 2 Sekunden.“
Hintergrund
Bei den Hessdalen-Phänomenen handelt es sich um meist mehr oder weniger kugelförmig erscheinende Lichtphänomene, die über die Landschaft fliegen, bereits von hunderten Augenzeugen beobachtet und zahlreich auf Foto und Film gebannt wurden. Teilweise kam es zu 20 Sichtungen innerhalb von nur einer Woche. 1983 wurde mit „Project Hessdalen“ dann ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, an dem sich jedes Jahr auch Studenten im Rahmen eines „Science Camps“ beteiligen (…GreWi berichtete) und währenddessen es 2007 zur bislang spektakulärsten dokumentierten Beobachtung des Hessdalen-Phänomens kam, wie sie auch auf Film gebannt werden konnte.
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Die Forschenden von „Project Hessdalen“ wollen das Video und die Gegebenheiten vor Ort weiter auswerten und untersuchen und den bisherigen Bericht später aktualisieren.
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Recherchequelle: Project Hessdalen
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