Kleine Anfrage zu unidentifizierten Luftraumphänomenen an die Bundesregierung
Berlin (Deutschland) – Nach früheren Anfragen durch Abgeordnete von CDU, den Grünen und einer jüngsten parlamentarischen EU‑Anfrage des FDP‑Generalsekretärs von Nordrhein, hat die Bundesregierung nun auch auf eine sog. Kleine Anfrage der AfD zu UFOs und UAPs geantwortet.

Copyright: Timothy Vollmer (via WikimediaCommons) / CC BY 2.0
Inhalt
Frühere Anfragen von CDU, Grünen und FDP
Erst im vergangenen Juli hatte sich der FDP-EU-Abgeordnete und Generalsekretär der FDP Nordrhein-Westfalen, Moritz Körner, mit einer Anfrage an die EU-Kommission (E-002983/2026) gewandt, und sich nach eventuellen Zuständigkeiten und einer Position der EU zur Frage nach der Existenz von UFOs erkundigt. Die Antwort des EU-Kommissars für Verteidigung und Raumfahrt fiel knapp aus: „UAPs fallen in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, weshalb diese solche Phänomene entsprechend den nationalen Sicherheitserfordernissen angehen könnten.“ (…GreWi berichtete).
Zuvor schon hatten sich auch Abgeordnete anderer Parteien immer wieder bei Bundesregierungen in der Sache erkundigt. 2009 beauftragte die CDU-Abgeordnete Gitta Konnemann bei den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages zwei Studien zur Suche nach außerirdischem Leben, Beobachtungen unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestischen Lebensformen (WD8-3000-104/2009) sowie über den Umgang mit dem UFO-Phänomen durch die Europäische Union (WD11 – 148/09).
Das Fazit der Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste war damals erstaunlich:
„Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies – nach vorheriger Geheimhaltung – in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.“
Auch der Grünen-Abgeordnete Peter Hettlich fragte 2009 nach, wie hoch die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter Außerirdischer und deren Landung auf dem Territorium der BRD einschätze. Schon damals erklärte der Staatssekretär Jochen Hohmann (CDU) für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Dt. Bundestag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/13570):
„Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden. Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der BRD hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand für ausgeschlossen.“
Hettlich fragte auch nach eventuell existierenden „Leitlinien, Bestimmungen und Verhaltensregeln für den Fall einer solchen Landung einschließlich einer Kontaktaufnahme“ – und erhielt darauf lediglich einen verneinenden Verweis auf die vorige Antwort. Vergleichbare Antworten bekam auch sein Parteikollege Dieter Janecek neun Jahre später (2018) vom damaligen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Dt. Bundestag, 19. Wahlperiode, Drucksache 19/3762):
„Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne, da die Bundesregierung einen Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich hält. Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“
Antworten auch an Journalisten
Zuletzt hatten Sprecher von Bundesregierungen, Ministerien und Verteidigung auch auf journalistische Anfragen wiederholt erklärt, dass man im Luftraum der BRD bisher noch nie UFOs geortet habe (…GreWi berichtete).
Noch im Februar 2024 hatte der Fachjournalist und GreWi-Hrsg. Andreas Müller (zudem Autor dieses Artikels) beim Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, nach Zuständigkeiten der Bundeswehr mit Bezug zu UFO-Sichtungen und -Detektionen nachgefragt. Auch hier erklärte ein Sprecher einmal mehr:
„Für den Geschäftsbereich des BMVg kann ich mitteilen, dass wir die an uns gestellten Aufgaben in den Themenfeldern ‚Luftraum‘ und ‚Weltraum‘ 24/7 und an 365 Tagen im Jahr wahrnehmen. Dies beinhaltet auch die Identifikation und Analyse anfänglich ungeklärter Beobachtungen, auch um Gefahren für die Luft- und Raumfahrt abzuwenden. (…) Da sich auch die anfänglich ungeklärten Beobachtungen im Rahmen der Analyse als erklärbar erweisen (z. B. als Lichtspiegelungen, Wetterereignisse wie Wolkenstrukturen, Weltraumschrott/-wetter), ergibt sich seitens des BMVg kein Grund für eine weitere Thematisierung von UAP/UFO.“ (…GreWi berichtete)
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Bundesregierung antwortet auf aktuelle Kleine Anfrage der AfD
Den bislang gestellten Fragen fügt die aktuelle sog. Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (eingereicht am 2. Oktober 2026, BT-Drucksache 21/8323) kaum neue Sachfragen hinzu. Entsprechend gleichlautend mit den früheren Aussagen fällt denn auch die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung (BT-Drucksache 21/8662) aus.
So fasst das die Anfrage beantwortende Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) am 16. Oktober die Fragen 1–9 zu einer Antwort zusammen. Diese Fragen beziehen sich auf eventuelle Zuständigkeiten für die Entgegennahme, Erfassung und Bewertung von UFO-/UAP-Meldungen, offizielle Meldewege für militärisches und ziviles Personal, entsprechende Datensammlungen und deren Auswertung und darauf, welchen Geheimhaltungsgraden diese unterliegen.
Hierzu heißt es nun, dass der Bundesregierung keine entsprechenden Kenntnisse, Strukturen, Sammlungen und Meldewege gebe bzw. der Bundesregierung keine Informationen im Sinne der Fragestellung vorlägen.
„Die Überwachung des deutschen Luftraums obliegt dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium für Verkehr und dem Bundesministerium der Verteidigung. Die Erfassung, Bewertung und Katalogisierung erdnaher Objekte im Weltraum obliegen dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und dem Bundesministerium der Verteidigung. Über UAP liegen keine Erkenntnisse vor.“
„Sensoren zur Überwachung und Sicherung des Luftraums gewinnen Daten, die fusioniert und ausgewertet werden. Durch Weltraumüberwachungssensoren erfasste Weltraumobjekte werden mithilfe von Algorithmen insbesondere mit dem öffentlich verfügbaren TLE-Katalog abgeglichen, der über www.space-track.org/ erreichbar ist. Neben eigenen Weltraumüberwachungssensoren besteht Zugriff auf Sensormessdaten von europäischen und internationalen Partnern.“
Auf die Frage, ob die Bundesregierung Veröffentlichungen, Berichte und parlamentarische Anhörungen von Partnerstaaten (insbesondere den USA) in ihrer eigenen sicherheitspolitischen Bewertung des Themas berücksichtige und dazu auch im Austausch mit internationalen Partnern (z. B. im Rahmen von NATO, EU oder bilateralen Kontakten) stehe, erklärt das Antwortschreiben der Bundesregierung:
„Die Bundesregierung ist in regelmäßigem Austausch mit ihren internationalen Alliierten und Partnern zu allen relevanten sicherheitspolitischen Fragen. Über Details gibt die Bundesregierung grundsätzlich keine Auskunft.“
Auf die anschließende Frage, ob die Bundesregierung „vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen Anlass [sehe], bestehende Verfahren zur Erfassung, Bewertung oder Kommunikation entsprechender Phänomene weiterzuentwickeln“, heißt es nur kurz: „Derzeit ist eine Überarbeitung bestehender Verfahren nicht geplant“.
Fazit und Einordnung
Kurzum: Mit ein wenig Eigenrecherche zur jüngsten und aktuellen Nachrichtenlage, sowie der vorliegenden Fachliteratur zum Thema, hätte sich die aktuelle Kleine Anfrage und deren Beantwortung eigentlich erübrigt.
Beobachter wie der Bremer Politikwissenschaftler Dr. Christian Peters von der Universität Bremen lesen die aktuelle Anfrage nicht allein als Ausdruck eines echten Interesses am Thema UFOs. Peters verweist auf vergleichbare Anfragen der Bundestagsfraktion der AfD, deren sicherheitspolitischer Bezug sich unterschiedlich lesen lasse: als politische Positionierung, möglicherweise aber auch als Weg, an heikle Informationen zu gelangen.

Quelle: grewi.de
Hintergrund
Wie „Der Spiegel“ schon 2025 berichtete, stellt die AfD-Fraktion im Bundestag und in den Landesparlamenten seit geraumer Zeit „tausende derartige Kleine Anfragen zu sicherheitsrelevanten Themen wie kritischer Infrastruktur, Bundeswehr, Energie und Polizei-IT“. Laut dem Nachrichtenmagazin belief sich die Anzahl der von AfD-Fraktionen in Bund und Ländern zwischen 2020 und 2025 gestellten Kleinen Anfragen mit Sicherheitsbezug auf mehr als 7000. Nachdem unter anderem Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) vor einem Missbrauch des Fragerechts zur Informationsbeschaffung durch die Weitergabe von Informationen zu sensibler Infrastruktur in Richtung Russland gewarnt hatte, thematisierte die AfD den gegen sie vorgebrachten Spionagevorwurf mit einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 21/266) im Bundestag und beruft sich hingegen auf das „parlamentarische Fragerecht in seiner verfassungsrechtlich geschützten Form“. Ob diese Rechtfertigung auch die zahlreichen sicherheitsbezogenen Anfragen im Einzelnen trägt, ist damit nicht beantwortet.
Für eine politische Einordnung sei zudem ein Blick in die USA lohnend, so Peters weiter. Dort habe sich die Debatte um UAP zuletzt stark aufgeheizt, und das Thema biete seit jeher Anschluss für Narrative, die das Vertrauen in politische, wissenschaftliche und rechtsstaatliche Institutionen untergraben. Immer häufiger kreisen sie um ein angebliches Geflecht aus Geheimdiensten, Teilen des Militärs und der Rüstungsindustrie, das im Zentrum einer globalen Verschwörung um außerirdische Technologie stehen soll.
„In der Politik geht es selten nur um UFOs“, sagt Peters. „Wir beobachten schon länger, dass MAGA-Strategen wie Stephen Miller in dieser Frage an Einfluss gewinnen. Zumindest liegt der Verdacht in der Luft, dass hier eine weitere sicherheitspolitische Ausnahmesituation vorbereitet werden könnte. Das beträfe auch Europa, und das ist den Populisten von rechts wie von links in Deutschland nicht entgangen. Ich erwarte, dass das Thema auch bei uns über soziale Medien gezielt zur Polarisierung genutzt wird.
Wer die Desinformationskampagnen der vergangenen Jahre verfolgt hat, ahnt, aus welcher Richtung die Bot-Farmen dann arbeiten werden. Wir sollten deshalb ernsthaft fragen, ob UFOs auch bei uns zu einem Werkzeug demokratiefeindlicher Interessen werden können, aus dem Osten wie aus dem Westen.“
Es gibt auch deutsche UFO-Akten
Tatsächlich fällt aber auch die Antwort der Bundesregierung an vielen Stellen unvollständig aus, wenn in Wirklichkeit auch schon deutsche Behörden, Ministerien und Geheimdienste ihre UFO-Akten ganz offiziell über das Bundesarchiv in Koblenz veröffentlicht haben, wo sie allgemein einsehbar sind. In seinem Buch „Deutschlands UFO-Akten – Über den politischen Umgang mit dem UFO-Phänomen in Deutschland“ hat der Fachjournalist und GreWi-Hrsg. Andreas Müller alle öffentlichen deutschen UFO-Akten auf 450 Seiten zusammengetragen, erläutert und kommentiert. „Das sind UFO‑Akten der Bundeswehr, verschiedener Ministerien – etwa für Verkehr, des Inneren und der Verteidigung –, des Auswärtigen Amtes, der deutschen UN-Vertretung und des Bundesnachrichtendienstes BND“, so Müller und fügt hinzu: „Es stimmt allerdings, dass es für diese Akten offiziell bislang keine koordinierte Sammel-, Auswertungs- und Forschungsstelle gab und bis heute noch immer nicht gibt.“
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Wissenschaftliche UFO-Forschung in Deutschland
Hinzu scheint der Autor der aktuellen Antwort des Verteidigungsministeriums nicht zu wissen, dass es auch in Deutschland bereits Forschungseinrichtungen gibt, die sich ernsthaft mit der Erforschung von UFOs und UAPs beschäftigen – und dies teilweise auch in Kooperation mit Bundesbehörden:
So erforschen Wissenschaftler um Prof. Hakan Kayal am „Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik“ (IFEX) an der Universität Würzburg neben Raumfahrttechnologien auch Wege zur Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) und unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen, eben zu UFOs und UAPs. Hierzu arbeitet das IFEX mit einem breiten Verbund mit Forschenden anderer internationaler Universitäten, langjährigen zivilen UFO-Forschungsorganisationen wie der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP) und Fachjournalisten zusammen.
Neben der Entwicklung automatisierter Detektions- und Beobachtungsstationen, die mittels KI-gestützter Systeme bekannte von unbekannten Phänomenen am Himmel unterscheiden sollen, ist das IFEX auch an der Konzeptentwicklung einer möglichen zukünftigen deutschen Mars-Mission (VaMex) beteiligt. Auch hier soll eine KI-Kamera den Mars-Himmel nach unbekannten Phänomenen absuchen – ein deutsches Zukunftsprojekt also samt UAP-Kamera für den Mars, das nicht zuletzt bereits vom Bundesforschungsministerium gefördert wurde.
Zudem pflegt das IFEX schon seit geraumer Zeit regelmäßige Kontakte zu verantwortlichen Behörden, Ministerien und Regierungsvertretern auf regionaler, Landes- und Bundesebene: 2024 hat das IFEX eine UAP-Meldestelle für Pilotinnen und Piloten eingerichtet und kooperiert hierzu ganz offiziell mit dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA). Letzteres verweist Piloten mit entsprechenden Beobachtungen seinerseits an das IFEX und bittet diese (auch über die LBA-Webseite) um entsprechende Meldungen (…GreWi berichtete).
Weiterhin informiert das IFEX Lokal- wie Bundespolitiker regelmäßig vor Ort über die Forschungsarbeit des IFEX: Erst im vergangenen Juli besuchte die Bundesforschungsministerin Dorothée Bär (CDU/CSU) das IFEX-Satellitenkontrollzentrum, wo Prof. Kayal der Minitsierin auch von über die Hintergründe des UAP-Phänomen und die Forschungsperspektiven berichtete.

Quelle/Copyright: IFEX/IHK Würzburg-Schweinfurt/Rudi Merkl
Ein „Nationales UAP-Kompetenzzentrum“ auch für Deutschland
Nach dem Vorbild der USA und Frankreich, wo mit der GEIPAN eine staatliche Forschungsstelle des französischen Nationalen Zentrums für Raumfahrtstudien (CNES) UFO-Sichtungen untersucht, schlägt Kayal in einem aktuellen Positionspapier auch in Deutschland die Einrichtung eines „Nationalen Kompetenzzentrums für SETI und anomale Phänomene im Luft- und Weltraum“ vor.
Doch warum sollten UFOs überhaupt wissenschaftlich erforscht werden?
Kayal dazu:
„Die Erforschung von UAPs bietet das Potenzial, Neues und möglicherweise sogar Weltbewegendes zu entdecken. Neben bisher noch unbekannten Naturphänomenen könnten diese Entdeckungen zu weiteren Erkenntnissen etwa in der Grundlagenphysik führen, die zur Beantwortung grundlegender, bisher unbeantworteter Fragen in der Physik oder Kosmologie beitragen.“
„Deutschland verfügt bislang über keine institutionell verankerte Einrichtung mit koordinierender Verantwortung für dieses Themenfeld. Gleichzeitig besitzt Deutschland mit dem IFEX bereits eine international anerkannte wissenschaftliche Einrichtung, die zu den führenden akademischen Zentren der UAP-Forschung zählt und bundesweit einzigartig ist.
Zugleich besitzen die entwickelten Methoden erhebliche Synergiepotenziale für Drohnendetektion und -abwehr, Space Domain Awareness, Weltraumlageerfassung, KI-gestützte Sensorfusion sowie zivile und militärische Luftraumüberwachung. Damit entstehen Kompetenzen mit wissenschaftlichem, wirtschaftlichem und sicherheitspolitischem Mehrwert.“
Vor diesem Hintergrund könne das IFEX als Nationales UAP-Kompetenzzentrum und Basis einer nationalen wissenschaftlichen Infrastruktur verstetigt werden: „Im Mittelpunkt stünde dann nicht ein weiteres Einzelprojekt, sondern der dauerhafte Aufbau organisatorischer, personeller und technischer Strukturen sowie belastbarer Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Behörden und internationalen Partnern.“
Finanzierung und Förderung notwendig
Allerdings müssen gerade Einrichtungen wie das angedachte Kompetenzzentrum finanziert und gefördert werden.
„Neben der personellen Verstärkung sind politische und institutionelle Unterstützung sowie belastbare Schnittstellen zu Luftfahrt-, Raumfahrt-, Sicherheits- und Verteidigungsbehörden erforderlich“, erläutert Kayal.
Entsprechend zuversichtlich zeigt er sich, dass Deutschland mit dem IFEX bereits heute eine international sichtbare Ausgangsbasis besitzt. Schon mit einer vergleichsweise geringen Anschubfinanzierung könne diese Position gesichert und zu einem Kompetenzzentrum mit internationaler Strahlkraft ausgebaut werden. „Damit würde Deutschland nicht nur allein in ein neues wissenschaftliches Themenfeld, sondern in Kompetenzen und Technologien investieren, die langfristig für Forschung, Innovation, Wirtschaft sowie zivile und sicherheitsrelevante Anwendungen von Bedeutung sein werden.“
© grewi.de